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Brokat (Slideshow 325 KB)
Brokat verleiht dem Thema eine exclusive Note. Ein wechselndes Spiel von Licht und Farben.
In der Regel handelt es sich um jacquardgewebte Flachgewebe, die ihr besonderes Aussehen durch
eingewebte Metallfäden erhalten.
Brokatelle (Slideshow 150 KB)
Verkleinerungsform von Brokat, d.h. eine nicht so aufwendig gefertigte Ware in Brokat-Technik.
Anstelle der beim Brokat üblichen Metall- oder Lurex ®-Fäden werden in Gold oder
Silber eingefärbte Chemiefasern verwendet.
Damast (Slideshow 150 KB)
Im klassischen Sinne war Damast ursprünglich ein unifarbenes, schweres Seidengewebe
in Kett- und Schussatlasbindung in großflächiger Blumenmusterung, deren Konturen durch die Gruppenaushebung
der Kettfäden hervortreten. Heute versteht man unter Damast allgemein alle vereinfachten, mittel- bis feinfädigen,
atlasbindigen und großgemusterten jacquardgewebten Stoffe aus Baumwolle, Leinen, Halbleinen, Chemieseide,
Seide und Wolle. Der Musterkontrast zwischen Fond- und Figurflächen wird durch den Wechsel zwischen Kett-
und Schussatlas-Bindung bewirkt, wodurch je nach Lichteinfall die reversiblen Muster plastisch hervortreten.
Echte Damaste erkennt man an den gruppenweise abgestuften Konturen. Die Muster entstehen
durch den Wechsel von Kett- und Schussatlasbindungen. Gewebt werden die echten Damaste auf Damast-Jacquardmaschinen,
die zum Bilden der einfädigen Kett- und Schussatlasbindung besondere Vorrichtungen haben.
Unechte Damaste, die auch als Jacquarddamaste bezeichnet werden, zeigen bei einfädiger
Abstufung eine glattkonturige Musterung. Sie können sowohl nur in Kett- und Schussatlas als auch mit schattierender
Atlas- und/oder Köperbindung gewebt und mit Panama-, Rips- oder Leinwandbindung verziert werden. Hierdurch
erreicht man die besonders plastische Musterbildung mit glatten, abgerundeten Konturen.
Jacquard-Seide (Slideshow 145 KB)
Die Vielfältigkeit der Jacquardmusterungen, gepaart mit dem edlen Seidenglanz des Materials
führt zu aussergewöhnlichen Effekten und vermittelt ebenfalls Exklusivität. Neben dem edlen Glanz,
der Geschmeidigkeit und Feinheit des Materials zeichnet sich Seide durch ein hohes Dehnungsvermögen und Festigkeit
aus. Sie ist knitterarm, hautsympathisch und besitzt eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte.
Bei hoher Feuchtigkeitsaufnahme ist das Material schweißempfindlich, längere Sonneneinstrahlung und
hohe Temperaturen beim Bügeln sollten vermieden werden. Griff, Gewicht und Glanz unterscheiden sich je nach
Seidenart.
Satin (Bild)
Auch der Satin (franz. satiné = seidig) besticht durch seine fein anmutende und stark
glänzende Oberfläche. Die Vorzüge des Satin liegen im ästhetischen Bereich und haben im wesentlichen
dekorativen Charakter, ist also nur für leichte Beanspruchung und schonenden Gebrauch gedacht. Satin ist empfindlich
gegen Wassertropfen. Satin wird vorwiegend unifarben, meist aus Viskose, Baumwolle und Seide oder auch aus Chemiefasern
hergestellt. Aber im Gegensatz zum Seidenglanz der Seide ist der 'Satinglanz' offensichtlicher. Per Definition
ist der Satin ein feinfädiges Gewebe in Atlasbindung mit einer mehr oder weniger glänzenden, strukturlosen
Oberfläche. Die rechte und linke Warenseite zeigen ein unterschiedliches Bild.
Lack
Lack wirkt durch seine glatte Oberfläche und seinen Glanz .... cool.
Lack birgt Geheimnisse, ist spannungsvoll und energiegeladen.
Leder
... ein besonderes Material. Es vermittelt Körperlichkeit, verleiht eine archaische
Ausstrahlung und läßt in seiner Echtheit keine Zweifel zu. Leder erfordert in der
Verarbeitung besondere Sorgfaltskriterien. Angewandt wird eine Verarbeitung, bei der besonders
feine Leder zu hautengen Modellen mit Garantie auf Formbeständigkeit und Haltbarkeit
verarbeitet werden.
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